1. Zielgruppenanalyse

Grundsatz: Jedes Publikum benötigt eine Individuelle Ansprachen, somit sollte ein Vortrag die spezifischen Erwartungshaltungen und Interessen seines Publikums kennen bzw. herausfinden. Wenn man informieren will Spricht man somit mehr Zuhörer direkt an.

Weitere Beispiele aus Übungen Finanziell potent , Dinkis, Idealisten, Technik-Interessierte, Stadtbewohner, Gewerbebetreiber, Immobilienbesitzer

Was Zuhörer schätzen Was Zuhörer ablehnen
Bedürfnisorientierte Präsentationen Fehlender Nutzen, Kein Bezug zu deren Bedürfnissen
Gute Sicht und Hörverhältnisse Kleine Schriften, unverständliche stimmen
Einfache, leicht verständliches Informationsmaterial Komplizierte und mit Details überladene Informationslawinen
Neue, interessante Tatsachen und Gendanken Aufgewärmte und unerhebliche Informationen
Mit fakten untermauerte Aussagen Unbewiesene Behauptungen als Tatsache hingestellte Meinungen
Notwendige Fachausdrücke mit Erklärung Fachchinesisch und unverständliche Abkürzungen
Knappe, Präzise Informationen Langatmige, vage und nichtssagende Ausführungen
Übersichtliche Strukturen und Inhaltsangaben Fehlende Gliederungen Rätselhafte zusammenhänge
Zusammenfassungen und Wiedereinstiegshilfen Ungegliederter Informationsfluss mit Abruptem ende
Klare Entscheidungsgrundlagen Vorschläge und Anweisungen Schwammige Aussagen und unausgegorene Ideen
Emotionale Anregungen und Inspirationen Langweile und Peinlichkeiten
Ehrliche Wertschätzung Schmeichelei und Arroganz
Den Dialog mit den zuhörern (Anliegen wahrnehmen)
Einen Monolog über die eigenen Interessen führen

2. Verschiedene Einstiege

Einstieg: Der Einstieg ist dafür gedacht das Interesse zu wecken, dabei sollte man sich selbst und das Thema Vorstellen, das Publikum motivieren, die eigene Kompetenz Untermauen.

Zehn Ideen (Von Hannes)

Zitate und Aphorismen Wie Cesar einst sagte “veni vidi vici” –> “Ich kam, ich sah, ich siegte”
Aktualität aufzeigen Einen Zusammenhang zu tagesaktuellen Beispielen aufbauen
Eine Frage stellen Eine Frage zu stellen die zum Mitdenken einlädt
Das Feld von hinten aufrollen Fazit von ende an Anfang ziehen
Mit einer Geschichte einsteigen Geschichte erzählen
Die Versprechung “Ich werde für 15 min sprechen und am Ende wird jeder in der Lage sein XY zu erklären”
Ein aktivierender Einstieg Fragen stellen und Publikum darüber abstimmen Lassen
Spannende Fakten Selbsterklärend
Die Provokation Provozierende Frage zum Einstieg stellen gepaart mit einer kleinen Geschichte
Mit einem Gegenstand starten Physikalisches Objekt Thema: du Objekt Dicke Dinger

3. Gestaltung von Folien und deren Zweck

Kriterium Beispiele
Demographisch - Alter
- Geschlecht
- Familienstand
Geographisch - Wohnort
- Herkunft
Sozio-Ökologisch - Haushaltsgröße
- Einkommen
- Kaufkraft
- Bildung & Ausbildung
- Beruflicher Status
- Besitz
Psychographisch - Interessen
- Motive
- Lebenseinstellung
Verhaltensmerkmale - Kaufgewohnheiten
- Kommunikationsverhalten
- Mediennutzung

Fazit: Versuch die Aufmerksamkeit deiner Präsentation immer auf dir und nicht auf der PowerPoint zu Halten oder Falls nötig nur kurz um etwas zu erläutern

4. Einen Vortrag Gliedern

Einleitung: Es ist wichtig die Teilbereiche der Präsentation anhand des Themas zu Gliedern Bsp. E-Mobilität

  1. Einleitende Geschichte
  2. Missstände Aktueller Mobilität
  3. Lösungen für 2 Anbieten
  4. Resümee mit wichtigsten Fakten Dabei Sollte die Einleitende Geschichte etwa 10% des Gesamtvortrags ausmachen. Zeige dabei auch auf was die Zuhörer in dem Vortrag erwartet

Der Hauptteil würde in unsrem Beispiel 2. Und 3. Enthalten (etwa 80% der Zeit) Hierbei würde man seine Fakten vorbringen und je nach Zielgruppe Erklären und bestärken. Faustregel: Soviel Stoff wie nötig , auch den Hauptteil für sich selber strukturieren um den „Roten Faden“ nicht zu verlieren, auch Spannung darf hier nicht fehlen!

Der Schluss: Sollte knackig und kurz ausfallen, Sollte die Kernpunkte aus dem Hauptteil nochmal aufgreifen. Kann am Ende noch eine Rhetorische frage stellen über die das Publikum nachdenken kann  Führt auch zu Fragen zum Thema was Positiv sein kann solange sie nicht das schon Erklärte Betreffen

5. Video Zusammenfassungen (Lessons Learned)

Gruppe1:  So präsentiert ein Profi // Matthias Pöhm

https://www.youtube.com/watch?v=8O7CusRyWC4  

• einfache Metaphern verwenden
• Taktung kann eine sinnvolle Methode sein, um Botschaften zu betonen
• Powerpoint entwertet die eigenen Punkte
• Binde das Publikum in den Vortrag ein
• Eine gute Betonung kann wichtige Punkte verstärken
• Unterbewusstsein beeinflusst die Entscheidungen des Zuhörers stärker als der Verstand Gruppe2: Amy Cuddy: Ihre Körpersprache beeinflusst, wer Sie sind (bis Minute 8) https://www.youtube.com/watch?v=Ks-_Mh1QhMc 


• Unsere Körpersprache beeinflusst unsere Gedanken, Gefühle & Auftreten.
• Trotz gleicher Qualifikation unterscheiden sich Leistungsergebnisse durch Körpersprache. ⇒  Fake it ‘till you make it. Gruppe3: Rhetorik? Braucht kein Mensch! // Michael Rossié https://www.youtube.com/watch?v=3KRk-iqO2jQ  


• Beim Aktiven Zuhören (“Hmm”, “Ja”, “Genau”, “Ahaa”) bekommt man nichts mit
• Position der Hände ist irrelevant; Hände lieber in die Hosentasche bevor man immer zur Hosentasche hin-zuckt.
• No-Gos:
    ◦ “Ich will nicht eintönig klingen”-Melodie in den Satz bringen
    ◦ Alle        2        Wörter           eine         Pause         machen        um       den         Satz        zu        strecken.
    ◦ Letztes Wort im Satz betonen
    ◦ ZU viele WÖRTER in EINEM Satz BETONEN.
    ◦ Mit Ähs und Öhs den Satz strecken
    ◦ “Nasig” oder mit einem “Lieblichen Hauch” sprechen →  Man braucht keine Rhetorik. Man muss einfach nur den Mut haben normal zu sein →  “Werden Sie wie Sie sind”

Gruppe4: Public Speaking: Warum der Rahmen wichtiger ist als der Inhalt // Tobias Beck https://www.youtube.com/watch?v=ywreVAx9rw8 

• Publikum zum Mitarbeiten/-Denken animieren
• jeder interessiert sich am meisten für sich selber => Bezug zum Publikum herstellen, z.b. warum ist thema wichtig für den Zuhörer
• grosse, bunte Bilder
• starke Sprache, keine konjunktive bzw. “Verpisserwoerter”
• mit viel Energie vortragen
• nicht normal sein, sondern Mut aufzufallen und Dinge unorthodox anzugehen
• Baut seine Argumente immer wieder auf einer Geschichte auf um das Publikum zum mitfiebern anzuregen
• viele unterstützende Gesten, Körpersprache
• interaktion mit dem Publikum

Gruppe5: Wie man in einem TEDxTalk clever wirkt | Will Stephen | TEDxNewYork (TOP) https://www.youtube.com/watch?v=8S0FDjFBj8o  

Einsatz von Mimik und Gestik um seine Aussagen zu untermalen, funktioniert sogar bei nichtssagenden Inhalten

Es gibt verschiedene Techniken, die mithilfe von Körpersprache verschiedene Situationen besser untermalen.

Selbst kleine Gesten, wie z.B. das Abnehmen der Brille können in gewissen Situationen bestimmte Gefühle ausdrücken.

Gruppe6: How to avoid death By PowerPoint | David JP Phillips | TEDxStockholmSalon https://www.youtube.com/watch?v=Iwpi1Lm6dFo  

• Folien nicht überladen (nicht mehr als 6 Objekte, lieber mehr Folien) 
• Schwarzer Hintergrund, auch Bilder einarbeiten
• Fließtext nicht in Präsentation einarbeiten
• Wichtige Punkte sollten größer sein als die Überschrift
• Mit Kontrasten arbeiten (z.B. ausgrauen, hervorheben) Gruppe7: Julian Treasure: So reden, dass andere einem zuhören wollen https://www.youtube.com/watch?v=eIho2S0ZahI  

• Mit Kontrast arbeiten
• Folien mit wenig Informationen
• Publikum mit einbeziehen (Aufwärmübung vor einen Vortrag)
• deutlich und langsam reden ⇒ gut verständlich
• nicht ruhig während des Vortrags an einer Stelle stehen
• Gestik und Mimik richtig einsetzen
• sei du selbst
• nicht monoton reden ⇒ Tonlage richtig einsetzen Gruppe8: Präsentieren wie ein Profi | Tipps für Ihren überzeugenden Auftritt | #16 https://www.youtube.com/watch?v=aFkKnSwMDsk&t=124s  

• Keine Langeweile
• Gute Sprechweise
• Sich zeigen
• Verständlichkeit
• Richtiger Fokus (auf das Publikum gerichtet) 
• Präsent sein
• Gastgebermethode (sprechen wie zu Gästen) 

Gruppe9: Drei Tipps für spannende Anfänge bei Vorträgen | Tipps für Ihren überzeugenden Auftritt | #1  https://www.youtube.com/watch?v=yFACarKNKW4&t=87s  

  1. Earcatcher Verwenden     Sorgt für aufmerksamkeit 
  2. Interaktiver Anfang     Fragen ans Publikum - möglicherweise mit Objekten unterstützen     Frage muss zum Thema passen     Publikum muss innerlich mit JA antworten können
  3. Bildhafter Einstieg     Bild muss gut vorstellbar sein und zum Thema hinführen     Nachteil: Sehr anspruchsvoll

Gruppe10: F-Secure - Cybercrime & Cyberwar - Rüdiger Trost - (Vortrag auf der ITSA 2015) https://2015.it-sa.tv/12047/f-secure-cybercrime-cyberwar

• Viele schnelle Piktogramme, Grafiken, Schlagwörter 
• Persönliche Beispiele, Geschichte - Zuschauer fühlen sich eingebunden
• Einfache Darstellung von komplexen Inhalten
• Zurückführung auf Anfangs Gruppe11: SySS - Live-Hacking: So brechen digitale Angreifer in Ihre Systeme ein - Sebastian Schreiber  https://2017.it-sa.tv/8743/syss-live-hacking-so-brechen-digitale-angreifer-in-ihre-systeme-ein

• Technik vorher vorbereiten und TESTEN!!1!
• Publikum einbinden
• freies Sprechen / selbstbewusstes Auftreten
• praktische Demonstration für die Anschaulichkeit
• Gliederung nicht zu groß